PAM:Module

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Allgemein

Die PAM-Module befinden sich normalerweise in /lib/security/ und beginnen meistens auch mit pam_* . Einige Standardmodule wie pam_unix.so sind von Hause aus dabei, andere können belibig nachinstalliert werden.


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SSH

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pam_abl

Das Modul pam_abl von Andy Armstrong ist für (oder besser gegen) unerwünschte SSH-User gedacht. Mit abl (auto black list) können mit Hilfe einer BlackList bestimmte User, Ip-Adressen, usw. für eine bestimmte Zeit ausgegrenzt werden.

Das Modul ist derzeit (2006-01-25) noch nicht als Debian-Package verfügbar und muss demzufolge selbst kompiliert werden. In der iX (Ausgabe 2/2006) stand dazu auch ein netter Artikel.

Installation

  • installieren folgender Packages (werden zum Kompilieren benötigt): apt-get install libpam0g-dev libdb4.4-dev
  • Quellen entpacken und installieren: make; make install
  • Rechte des Moduls besser setzen: chmod 644 /lib/security/pam_abl.so
  • config kopieren: cp conf/pam_abl.con /etc/security/
  • config anpassen: siehe doku
  • /etc/pam.d/ssh anpassen: auth required /lib/security/pam_abl.so config=/etc/security/pam_abl.conf
  • PAM in /etc/ssh/sshd_config aktivieren: UsePAM yes und neu starten
  • die aktuell statusinformationen befiunden sich in /var/lib/abl, am besten das Programm pam_abl verwenden

Zur Zeit verhindert allerdings ein Bug (debian und siurceforge) im openssh das aktualisieren der Datenbank in /var/lib/abl

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pam_shield

Das Modul pam_shield von Walter de Jong nutzt ein null-routing zum Blocken ungebetener Gäste (Anzeigen mit: /sbin/ip route list). Eingebunden wird es im PAM-Mechanismus als Modul /lib/security/pam_shield.so, seine Konfiguration befindet sich in /etc/security/shield.conf.

Das Daten befindet sich in /var/lib/pam_shield/db, dabei handelt es sich um eine gdbm Datenbank.

Zum setzen wird das Programm /usr/sbin/shield-trigger.sh verwendet. Das zurücksetzen wird per cron gesteuert (/etc/cron.daily/pam-shield), welches das Programm /usr/sbin/shield-purge verwendet.

Installation

  • Quellen entpacken und installieren: make; make install (libpam0g-dev und libgdbm-dev werden benötigt)
  • Rechte des Moduls besser setzen: chmod 644 /lib/security/pam_shield.so
  • /etc/pam.d/ssh anpassen: auth optional pam_shield.so

Hinweis: Eintrag nicht zentral in die /etc/pam.d/common-auth setzen, sonst geht kein su mehr !!!

Änderungen am Dateisystem:

  • one PAM module: /lib/security/pam_shield.so
  • one binary: /usr/sbin/shield-purge
  • one shell script: /usr/sbin/shield-trigger.sh
  • one cron script: /etc/cron.daily/pam-shield
  • one config file: /etc/security/shield.conf
  • a gdbm database: /var/lib/pam_shield/db

Achtung: Warum auch immer ... unter Debian gibt es einen Fehler in der Script-Benennung in /etc/security/shield.conf. Wenn pam_shield einen host blocken möchte, wird das Script /usr/sbin/shield-trigger aufgerufen, welches bei uns aber /usr/sbin/shield-trigger.sh heisst (Endung .sh). Abhilfe: den Eintrag ändern oder einen entsprechenden Symlink anlegen.

zu klären Seltsamerweise wird nur in die db geschrieben, wenn in der shield.conf die Optionen allow_missing_dns und allow_missing_reverse auf yes stehen.

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Apache

apache mod_auth_pam

http://pam.sourceforge.net/mod_auth_pam/

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